FAQ

Gelawi ist die Abkürzung für Gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft. Der Begriff kommt aus dem Englischen und heißt dort CSA oder Community Supportet Agriculture.

Die ErnteteilerInnen erhalten wöchentlich von Februar bis Weihnachten saisonal, biologisch und nachhaltig produzierte frische Lebensmittel.

Diese Lebensmittel kultivieren wir in achtsamer Handarbeit vielfältig und mit hoher innerer Wertigkeit vom Samen bis zum Genuss.

Die ErnteteilerInnen stellen dem Hof  die Finanzmittel für die jährliche Kostendeckung des Betriebes zur Verfügung und tragen eventuelle Ernteausfälle mit.

Je nach Möglichkeit unterstützen ErnteteilerInnen den Hof aktiv (freiwillige Mitarbeit am Hof, Organisation und Feiern von Festen,…)

Das Miteinander und der achtsame Umgang mit den Ressourcen Wasser, Boden, Pflanze, Tier und Mensch stehen im Mittelpunkt.

Mehr Infos

Aktuell sind leider alle unsere Ernteteile vergeben. Gerne kannst Du uns kontaktieren und Dich auf die Warteliste setzten lassen.

Der wöchentliche Richtwert des Standard Ernteteils beträgt 2020 27 € und ist für 2 Personen gedacht. Jeden Monat bitten wir noch um  10 € Investitionsbeitrag. 

Hofladen: Montag und Freitag / 11 bis 18 Uhr

Kaiser-Josef Markt: Freitag und Samstag / 8 bis 13 Uhr

Von Weihnachten bis Anfang Februar ist ernteteils- und verkaufsfrei!

Unser Schwerpunkt ist saisonales Vielfaltsgemüse. Wir arbeiten jedoch auch mit verschiedenen Bio-Partnerbetrieben zusammen und bieten im Hofladen Honig, Getreide-und Milchprodukte, eingelegtes Gemüse, Öle, Eier, Brot, Obst und Säfte an.

Der Honig kommt von den Bienen von Bioimker Neuhold Gerhard, vulgo Schafmandl, ein Teil seiner Bienen lebt bei uns am Hof.

Getreideprodukte bekommen wir vom Biohof Renner aus St. Margarethen an der Raab und vom Biohof Kettler aus dem Weinviertel.

Die köstlichen Kuhmilchprodukte werden mit viel Engagement vom Aschacherhof aus der Ragnitz hergestellt, der Schafkäse entsteht am Pogerhof der Familie Rainer im Geistthal.

Das eingelegte Gemüse kommt vom Biohof Pranger aus St. Anna am Aigen, von ihnen bekommen wir auch Lagergemüse, wenn wir selber nicht genug haben.

Das wertvolle Kernöl bringt uns der Biohof Eibler aus Manning, Lein-, Sonnenblumen- und Distelöl bekommen wir vom Biohof Kettler.

Falls unsere eigenen Hühner nicht genug Eier legen, dann bekommen wir Eier vom Biohof Meissl aus Gratkorn.

Das gute Holzbackofenbrot bäckt Gerda vom Biohof Schweighofer aus Großpesendorf.

Da unsere Obstflächen außer bei den Erdbeeren immer weniger werden, kooperieren wir beim Obst und den Säften mit dem Biohof Steinbauer in Eggersdorf, dem Biohof Fattinger in Deutschfeistritz und dem Biohof Stix in Hönigtal.

Mehr Infos

Wir arbeiten gerne mit Menschen, die das GärtnerIn und BäurIn sein, im zweiten Bildungsweg erlernen wollen. Außerdem haben  wir regelmäßig Praktikanten, die bei uns mitarbeiten. Du solltest aber schon einige Monate Zeit haben, denn nur dann bringt ein Praktikum auch etwas. Bei Interesse bitte eine Bewerbung an anna.ambrosch@aon.at schicken.

Wir düngen mit unserem selberhergestellten Kompost, mit Ackerbohnenschrot und Schafwolle. Außerdem säen wir sehr viele Gründüngungen. Bei den Gründüngungen ist immer eine Leguminose dabei, die den Luftstickstoff durch die Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln in pflanzenverfügbaren Stickstoff umwandeln kann.

Die Vielfalt ist unser bester Pflanzenschutz. So können wir geschwächte Gemüsekulturen gut ausgleichen. Unsere Jungpflanzen stärken wir mit Komposttee, Urgesteinsmehl und Pflanzenjauchen. Nur die Schnecken sind manchmal so gefrässig, dass das Scharren unserer alten Hühner und das Einsammeln zu wenig ist. Dann verwenden wir das bioerlaubte Schneckenkorn. Nützlinge bieten wir mit unseren Kornblumen oder blühenden Randstreifen einen Wohlfühlort. Manchmal bringen wir gezielt Raubmilben und Schlupfwespen aus.